For an English version, see below
der paywise GmbH, Bahnhofstr. 95, 82166 Gräfelfing („paywise“) für Aufträge zum Forderungseinzug / Inkasso.
1.1. paywise führt nach Maßgabe dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Sie den Forderungseinzug als registriertes Inkassounternehmen durch. Der Auftrag umfasst den außergerichtlichen Forderungseinzug, das gerichtliche Mahn- und Zwangsvollstreckungsverfahren und die Langzeitüberwachung von unbestrittenen und berechtigten Forderungen.
1.2. Das Leistungsangebot von paywise richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB und Vermieter. Unternehmer sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. paywise ist – mit Ausnahme von Vermietern – nicht für Privatpersonen tätig.
1.3. Eine Forderung darf an paywise nur übergeben werden, wenn die Forderung berechtigt ist, der Schuldner die Forderung nicht bestreitet, sich der Schuldner mit der Zahlung in Verzug befindet und eine zu erbringende Gegenleistung bereits erbracht wurde oder die Leistung nicht von einer Gegenleistung abhängt.
2.1. Wenn Sie das erste Mal einen Auftrag zum Forderungseinzug über www.paywise.de erteilen, wird paywise für Sie einen passwortgeschützten Login-Bereich freischalten, in dem Sie den aktuellen Bearbeitungsstatus Ihrer Aufträge verfolgen und kommunizieren können.
2.2. paywise und – ggf. im Falle der Durchführung des streitigen Verfahrens die Partnerkanzlei – wird in der Regel über Ihren persönlichen Login-Bereich mit Ihnen kommunizieren. In Ihrem persönlichen Login-Bereich werden auch sämtliche Dokumente und Rechnungen zu Ihren Aufträgen zum Download bereitgestellt. Ein zusätzlicher Versand von Dokumenten per Post oder per E-Mail ist nicht von paywise geschuldet.
3.1. Sie geben durch Ihren Auftrag zum Forderungseinzug (z.B. per Online-Formular, Schnittstelle, CSV-Datei oder Buchhaltungsintegration) ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Inkassovertrags zwischen Ihnen und paywise ab.
3.2. Der Inkassovertrag kommt erst mit der ausdrücklichen Auftragsbestätigung durch paywise per E-Mail oder durch die Durchführung des Inkassoauftrags durch paywise zustande.
4.1. Nach Auftragsbestätigung von paywise wird der Schuldner zunächst außergerichtlich zur Zahlung aufgefordert, sofern Sie paywise nicht mit der sofortigen Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens beauftragt haben.
4.2. paywise darf dem Schuldner während des gesamten Inkassoverfahrens nach eigenem Ermessen Ratenzahlungen von bis zu 8 monatlichen Raten oder Stundungen von bis zu 3 Monaten vereinbaren.
4.3. Sie beauftragen paywise bereits jetzt – wenn der Schuldner nicht innerhalb der Zahlungsfrist bezahlt – unverzüglich den Erlass eines Mahnbescheids und nach Ablauf der Widerspruchsfrist den Erlass eines Vollstreckungsbescheids zu beantragen. paywise kann einen Vorschuss für die zu verauslagenden Gerichtskosten anfordern und die Einleitung des Mahnverfahrens von der Zahlung des Vorschusses abhängig machen.
4.4. Sie beauftragen paywise bereits jetzt, nach Erlass eines vollstreckbaren Titels unverzüglich die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner einzuleiten. paywise kann einen Vorschuss für die voraussichtlich zu verauslagenden Vollstreckungskosten (z.B. für Gerichtsvollzieher, Vollstreckungsgericht) anfordern und die Einleitung der Zwangsvollstreckung von der Zahlung des Vorschusses abhängig machen.
4.5. Wird paywise ausschließlich mit der Zwangsvollstreckung aus einem Vollstreckungstitel beauftragt, den paywise nicht selbst erwirkt hat, sind Sie verpflichtet, paywise den Vollstreckungstitel im Original zur Verfügung zu stellen. paywise ist nicht verpflichtet, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen vor Vorlage des Vollstreckungstitels im Original durchzuführen. Verzögerungen oder Nachteile, die auf einer verspäteten oder unterbliebenen Vorlage des Vollstreckungstitels im Original beruhen, gehen nicht zu Lasten von paywise.
4.6. Sie erteilen paywise für die Dauer des jeweiligen Auftrags eine Inkassovollmacht. Diese berechtigt paywise, die Forderung gegenüber dem Schuldner außergerichtlich und, soweit vom Auftrag umfasst, auch im gerichtlichen Mahnverfahren sowie in der Zwangsvollstreckung im Namen des Auftraggebers geltend zu machen und alle hierzu erforderlich oder zweckmäßig erscheinenden Erklärungen abzugeben und entgegenzunehmen. Die Vollmacht umfasst insbesondere das Recht, Zahlungen, Vergleiche, Ratenzahlungsvereinbarungen und sonstige Erfüllungsleistungen des Schuldners entgegenzunehmen sowie eingehende Gelder mit schuldbefreiender Wirkung für den Schuldner in Empfang zu nehmen.
4.7. Sie sind verpflichtet, paywise bei der Durchführung des Auftrags zu unterstützen und alle für den Forderungseinzug erforderlichen Informationen und Unterlagen vollständig und richtig zur Verfügung zu stellen. Insbesondere haben Sie paywise unverzüglich zu informieren, wenn (a) der Schuldner Zahlungen direkt an Sie leistet, (b) Sie dem Schuldner Gutschriften erteilen oder die Forderung anderweitig ganz oder teilweise erlischt, (c) der Schuldner Einwendungen oder Einreden gegen die Forderung erhebt oder die Forderung bestreitet oder (d) Ihnen sonstige für den Forderungseinzug wesentliche Umstände bekannt werden (z.B. Insolvenz oder Anschriftenwechsel des Schuldners). Nachteile, die auf einer verspäteten oder unterbliebenen Information beruhen, gehen nicht zu Lasten von paywise.
5.1. paywise erhält für jeden Auftrag eine sich nach dem Gegenstandswert richtende Vergütung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) i.V.m. dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).
5.2. paywise verlangt sowohl für die außergerichtliche Tätigkeit als auch für die gerichtliche Tätigkeit im Mahnverfahren von Ihnen keinen Vorschuss für die Inkassovergütung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) i.V.m. dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).
5.3. Die Vergütung von paywise als Inkassounternehmen wird vom Schuldner als Verzugsschaden verlangt. paywise verlangt von Ihnen die Inkassovergütung erst, wenn nach der Beauftragung von paywise eine Zahlung des Schuldners ganz oder teilweise an Sie oder paywise erfolgt (z.B. auch bei Direktzahlungen oder Ratenzahlungen) oder Sie den Auftrag (vorzeitig) kündigen.
5.4. Da paywise von Ihnen in der Regel keinen Vorschuss für die Inkassovergütung verlangt, erhält paywise für den Fall der vollständigen Bezahlung der Forderung einschließlich Gebühren und Auslagen als zusätzliche Erfolgsvergütung von Ihnen den Anspruch gegen den Schuldner auf Verzugszinsen, den Sie hiermit an paywise abtreten.
5.5. Sie sind im Rahmen des Inkassoverfahrens verpflichtet, Vorschüsse und Auslagen für das gerichtliche Mahnverfahren und die Zwangsvollstreckung zu leisten. Sollte paywise im Rahmen des gerichtlichen Mahnverfahrens und der Zwangsvollstreckung Kosten verauslagt haben, sind Sie verpflichtet, diese auszugleichen. Diese Verpflichtung zur Zahlung von Vorschüssen und Auslagen für das gerichtliche Mahnverfahren und die Zwangsvollstreckung besteht nicht bei Forderungen unter 300,00 EUR. Bietet paywise Ihnen nach Bonitätsprüfung des Schuldners die kostenfreie Beendigung des Auftrags an und nehmen Sie dieses Angebot an, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung von Vorschüssen und Auslagen ebenfalls; wünschen Sie stattdessen die Fortführung des Inkassoverfahrens, bleibt sie bestehen.
5.6. Auslagen für erforderliche Recherchen zur Bonität und Identität des Schuldners, Gerichtskosten und Gerichtsvollzieherkosten können Ihnen von paywise in Rechnung gestellt werden. paywise ist nicht zur Verauslagung dieser Kosten verpflichtet und darf von Ihnen auch einen Vorschuss in Höhe der voraussichtlich anfallenden Kosten verlangen.
5.7. Sofern paywise ausschließlich mit der Durchführung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen aus einem bereits bestehenden Vollstreckungstitel beauftragt wird, den paywise nicht selbst erwirkt hat, erhält paywise im Erfolgsfall zusätzlich zur Vergütung nach Ziff. 5.1 und 5.4 eine zusätzliche Erfolgsvergütung in Höhe von 30 % der Haupt- und Kostenforderung bei Forderungen bis einschließlich € 1.500,00 und in Höhe von 20 % der Haupt- und Kostenforderung bei Forderungen über € 1.500,00. Als Erfolgsfall gilt jeder Zahlungseingang beim Auftraggeber oder bei paywise sowie jede sonstige wirtschaftliche Realisierung, die auf der Tätigkeit von paywise beruht. Die Erfolgsvergütung entsteht auch bei Teilzahlungen; in diesem Fall wird sie anteilig auf den jeweils beigetriebenen Betrag berechnet.
6.1. paywise rechnet nach Zahlungseingängen des Schuldners unverzüglich mit Ihnen ab, in der Regel alle 8 Tage.
6.2. Zahlungen des Schuldners werden zunächst auf die Vergütung und Auslagen von paywise verrechnet.
6.3. Soweit Vergütung und Auslagen von paywise ausgeglichen sind, werden die weiteren Zahlungen des Schuldners bis zur Höhe der Hauptforderung unverzüglich an Sie ausbezahlt.
6.4. Bei einem offenen Saldo im Rahmen einer Forderung der paywise gegenüber dem Auftraggeber darf paywise mit dem Guthaben aus einer anderen Forderung aufrechnen.
6.5. paywise steht ein Zurückbehaltungsrecht an den Vollstreckungsunterlagen einschließlich des Vollstreckungstitels bis zur Zahlung zu.
6.6. Abrechnungen von paywise werden in elektronischer Form gestellt und in Ihrem persönlichen Login-Bereich zum Download bereitgestellt oder per E-Mail an Sie übersendet.
7.1. Sie können den Auftrag jederzeit kündigen. paywise wird dann den Forderungseinzug unverzüglich einstellen, bereits gestellte Anträge zurücknehmen und über angefallene Inkassovergütung, Auslagen und erhaltene Zahlungen des Schuldners abrechnen.
7.2. Wenn Sie den Auftrag kündigen, bevor die Vermögenslosigkeit des Schuldners entweder aufgrund einer Vermögensauskunft oder eines Insolvenzverfahrens feststeht, gilt dies als vorzeitige Kündigung. Als vorzeitige Kündigung gilt auch eine Kündigung durch paywise, nachdem Sie einen angeforderten Vorschuss gemäß Ziff. 4.3, 4.4, 5.5 oder 5.6 trotz Erinnerung nicht bezahlt haben.
7.3. Sofern die Forderung zum Zeitpunkt der Kündigung unbestritten war und es sich nicht um eine vorzeitige Kündigung handelt, können Sie Ihren Anspruch gegen den Schuldner auf Ersatz der entstandenen Inkassovergütung an Erfüllungs statt an paywise abtreten. Sie müssen in diesem Fall auch dann keine Vergütung bezahlen, wenn der Schuldner über kein Vermögen verfügt oder in Insolvenz geraten sollte. paywise kann den Anspruch dann im eigenen Namen gegen den Schuldner weiterverfolgen.
7.4. Falls die Forderung im Inkassoverfahren nachhaltig bestritten wird und die Durchführung eines streitigen Verfahrens vor den Amts- oder Landgerichten erforderlich ist (z.B. Widerspruch gegen Mahnbescheid, Einspruch gegen Vollstreckungsbescheid), ist der Forderungseinzug von paywise beendet. Die Weiterverfolgung der streitigen Forderung kann durch Partnerkanzleien von paywise nach gesondertem Auftrag erfolgen. Eine Verpflichtung zur Beauftragung der Partnerkanzlei besteht für Sie in diesem Zusammenhang jedoch nicht. Die Partnerkanzlei ist zur Annahme des Auftrags nicht verpflichtet und entscheidet im Einzelfall, ob und gegebenenfalls zu welchen Konditionen der Auftrag angenommen werden kann.
8.1. paywise haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von paywise, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), d.h. einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen, ist die Haftung von paywise auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine gesetzlich vorgeschriebene verschuldensunabhängige Haftung von paywise – insbesondere eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie eine gesetzliche Garantiehaftung – bleibt von den Haftungsbeschränkungen unberührt.
8.2. Alle vertraglichen Ansprüche gegen paywise verjähren spätestens 12 Monate nach Beendigung des Auftrags, soweit Sie zu diesem Zeitpunkt die den Anspruch begründenden Umstände kannten oder hätten kennen müssen. Dies gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, für Ansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz; für diese gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
8.3. paywise führt keine Verjährungskontrolle bezüglich der gegenständlichen Forderung durch. Eine Haftung für Schäden aus dem Eintritt der Verjährung der Forderung ist ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von paywise beruht.
8.4. Sollte trotz des vereinbarten Haftungsausschlusses beziehungsweise der Haftungsbeschränkung ein Haftungsfall eintreten, ist der Höchstbetrag pro Haftungsfall auf 250.000,00 EUR, jedoch nicht über 1.000.000,00 EUR für alle Haftungsfälle pro Kalenderjahr, beschränkt. Dies gilt nicht in den Fällen der unbeschränkten Haftung nach Ziff. 8.1 Satz 1.
8.5. Sie stellen paywise von sämtlichen insolvenzrechtlichen Anfechtungsansprüchen frei, die von einem Insolvenzverwalter, Sachwalter oder sonstigen Dritten im Zusammenhang mit Zahlungen oder sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, die paywise im Rahmen der Tätigkeit für den Auftraggeber vereinnahmt, weitergeleitet oder auf Vergütungsansprüche verrechnet hat.
9.1. paywise verarbeitet im Rahmen des Auftrags Daten entsprechend den Anforderungen und Bestimmungen der DSGVO.
9.2. Weitere Informationen erhalten Sie in den Datenschutzhinweisen von paywise unter https://paywise.de/datenschutz/
10.1. Aufträge, die Sie paywise im Geltungsbereich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erteilen, unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.
10.2. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus Aufträgen, die Sie paywise im Geltungsbereich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erteilen, ist München, sofern Sie Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen sind.
10.3. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrags berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbestimmungen, unabhängig davon, ob die Bestimmung bei Vertragsabschluss oder später unwirksam wird. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine gesetzlich zulässige Regelung als vom Zeitpunkt der Unwirksamkeit an vereinbart, und zwar diejenige, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Zweck inhaltlich am nächsten kommt.
Die englische Übersetzung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dient ausschließlich zu Informationszwecken. Sollten Unvereinbarkeiten zwischen den Versionen bestehen, geht die deutsche Fassung vor.
München, den 21.09.2026
of paywise GmbH, Bahnhofstr. 95, 82166 Gräfelfing (“paywise”) for Debt Collection Orders / Inkasso.
1.1. In accordance with these General Terms and Conditions, paywise will carry out debt collection as a registered collection agency on your behalf. The assignment includes out-of-court debt collection, judicial dunning and enforcement proceedings, and long-term monitoring of uncontested and legitimate claims.
1.2. paywise’s range of services is directed exclusively at entrepreneurs within the meaning of Section 14 of the German Civil Code (BGB) and landlords. Entrepreneurs are natural or legal persons or partnerships with legal capacity who, when concluding a legal transaction, act in the exercise of their commercial or independent professional activity. paywise does not act for private individuals, with the exception of landlords.
1.3. A claim may only be handed over to paywise if the claim is justified, the debtor does not dispute the claim, the debtor is in default of payment, and any consideration (if required) has already been provided or the performance is not dependent on any counter-performance.
2.1. When you place a debt collection order via www.paywise.de for the first time, paywise will set up a password-protected login area for you, in which you can monitor the current processing status of your orders and communicate with paywise.
2.2. paywise and – if necessary, in the event of litigation – the partner law firm will generally communicate with you via your personal login area. In your personal login area, all documents and invoices relating to your orders will be made available for download. paywise is not obligated to send documents additionally by post or e-mail.
3.1. By placing your debt collection order (e.g. via an online form, interface, CSV file, or accounting integration), you are submitting a binding offer to conclude a debt collection contract between you and paywise.
3.2. The debt collection contract is only concluded once paywise has expressly confirmed the order by e-mail or has begun carrying out the debt collection order.
4.1. Following confirmation of the order by paywise, the debtor will first be requested to pay out of court, unless you have instructed paywise to immediately initiate judicial dunning proceedings.
4.2. Throughout the entire debt collection process, paywise may, at its discretion, agree with the debtor on payment by instalments of up to eight monthly instalments or grant payment deferrals of up to three months.
4.3. You hereby instruct paywise – if the debtor does not pay within the specified payment period – to promptly apply for a payment order (Mahnbescheid) and, after the expiration of the objection period, to apply for an enforcement order (Vollstreckungsbescheid). paywise may request an advance for the court costs to be incurred and may make the initiation of dunning proceedings dependent on payment of this advance.
4.4. You hereby instruct paywise, once an enforceable title has been obtained, to promptly initiate enforcement proceedings against the debtor. paywise may request an advance for the likely enforcement costs (e.g. costs for bailiffs, enforcement court) and may make the initiation of enforcement measures dependent on payment of this advance.
4.5. If paywise is commissioned solely to enforce an enforcement order that paywise did not obtain itself, you are obligated to provide paywise with the original enforcement order. paywise is not obligated to carry out enforcement measures before the original enforcement order is submitted. Delays or disadvantages resulting from the late or failure to provide the original enforcement order shall not be borne by paywise.
4.6. You grant paywise a debt collection authorisation for the duration of the respective assignment. This authorises paywise to assert the claim against the debtor out of court and, to the extent covered by the assignment, also in judicial dunning proceedings and in enforcement proceedings on behalf of the client, and to make and receive all declarations necessary or deemed appropriate for this purpose. The power of attorney includes, in particular, the right to accept payments, settlements, instalment payment agreements and other performance by the debtor, as well as to receive incoming funds with debt-discharging effect for the debtor.
4.7. You are obliged to support paywise in carrying out the assignment and to provide paywise with all information and documents required for the collection of the claim, completely and correctly. In particular, you must inform paywise without delay if (a) the debtor makes payments directly to you, (b) you issue credit notes to the debtor or the claim is otherwise extinguished in whole or in part, (c) the debtor raises objections or defences against the claim or disputes the claim, or (d) you become aware of any other circumstances material to the collection of the claim (e.g. the debtor’s insolvency or change of address). Disadvantages resulting from late or omitted information shall not be borne by paywise.
5.1. For each order, paywise is entitled to a fee determined by the amount in dispute in accordance with the German Legal Services Act (RDG) in conjunction with the German Lawyers’ Fees Act (RVG).
5.2. For both out-of-court activities and judicial activities in dunning proceedings, paywise does not require any advance payment from you for its collection fee under the RDG in conjunction with the RVG.
5.3. paywise, as a debt collection service provider, will claim its fee from the debtor as compensation for default damages. paywise will only charge its collection fee to you if, after paywise’s engagement, the debtor makes a payment in full or in part to you or to paywise (including direct payments or instalments), or if you terminate the assignment (prematurely).
5.4. Because paywise usually does not request an advance payment from you for the collection fee, in the event of full payment of the claim including fees and expenses, paywise is entitled to the claim against the debtor for default interest as an additional success fee, which you hereby assign to paywise.
5.5. In the course of the collection procedure, you are obliged to pay advances and expenses for judicial dunning proceedings and enforcement. Should paywise have advanced costs in the course of judicial dunning proceedings and enforcement, you are obliged to reimburse these costs. This obligation to pay advances and expenses for judicial dunning proceedings and enforcement does not apply to claims below EUR 300.00. If, following a credit check of the debtor, paywise offers you to terminate the assignment free of charge and you accept this offer, the obligation to pay advances and expenses likewise does not apply; if you instead wish to continue the collection proceedings, it remains in force.
5.6. Disbursements for necessary inquiries regarding the debtor’s creditworthiness and identity, as well as court and bailiff costs, may be invoiced to you by paywise. paywise is not obliged to advance these costs and may request an advance payment from you in the amount of the likely costs.
5.7. If paywise is commissioned exclusively to carry out enforcement measures based on an existing enforcement title that paywise did not obtain itself, paywise shall receive, in the event of success and in addition to the remuneration under Sections 5.1 and 5.4, an additional success fee of 30 % of the principal claim and costs for claims up to and including EUR 1,500.00 and of 20 % of the principal claim and costs for claims above EUR 1,500.00. A successful outcome is deemed to be any receipt of payment by the client or by paywise, as well as any other economic realisation resulting from paywise’s activities. The success fee also applies to partial payments; in this case, it is calculated proportionally on the amount recovered in each instance.
6.1. paywise settles accounts promptly with you after receipt of payment from the debtor, usually every eight days.
6.2. Any payments made by the debtor will first be used to offset paywise’s fees and expenses.
6.3. Once paywise’s fees and expenses have been covered, any further payments made by the debtor up to the amount of the principal claim will be disbursed to you without delay.
6.4. If there is an outstanding balance on a paywise claim against the client, paywise may set it off against any credit arising from another claim.
6.5. paywise has a right of retention to the enforcement documents, including the enforcement title, until payment has been made in full.
6.6. Settlements (statements of account) by paywise are issued electronically and made available for download in your personal login area or sent to you by email.
7.1. You may terminate the assignment at any time. paywise will then promptly discontinue the collection process, withdraw any pending applications, and settle the fees incurred, expenses, and any payments received from the debtor.
7.2. If you terminate the assignment before the debtor’s lack of assets has been established either by a statement of assets or by insolvency proceedings, this is deemed an early termination. A termination by paywise after you have failed to pay a requested advance pursuant to Sections 4.3, 4.4, 5.5 or 5.6 despite a reminder is also deemed an early termination.
7.3. If the claim was uncontested at the time of termination and it is not a premature termination, you may assign your claim against the debtor for compensation of the incurred collection costs to paywise in lieu of performance. In this case, you will not owe any fees even if the debtor has no assets or enters insolvency. paywise may then pursue the claim in its own name against the debtor.
7.4. If, in the course of the collection proceedings, the claim is persistently disputed and litigation before local or regional courts becomes necessary (e.g. objection to the payment order, objection to the enforcement order), the debt collection by paywise ends. The ongoing pursuit of the contested claim can be handled by paywise’s partner law firms under a separate engagement. However, there is no obligation for you to engage the partner law firm. The partner law firm is under no obligation to accept the engagement and decides on a case-by-case basis whether and, if so, under what conditions the engagement can be accepted.
8.1. paywise shall be liable without limitation for damages resulting from injury to life, body or health and for damages caused by intent or gross negligence on the part of paywise, its legal representatives or vicarious agents. In the event of a slightly negligent breach of a material contractual obligation (cardinal obligation), i.e. an obligation whose fulfilment is essential for the proper performance of the contract and on whose observance you may regularly rely, paywise’s liability is limited to the foreseeable damage typical for this type of contract. Otherwise, liability for slight negligence is excluded. Any statutory strict liability of paywise – in particular liability under the German Product Liability Act and statutory guarantee liability – remains unaffected by these limitations of liability.
8.2. All contractual claims against paywise become time-barred no later than twelve months after termination of the assignment, provided that at that time you knew or should have known of the circumstances giving rise to the claim. This does not apply to claims based on intent or gross negligence, to claims arising from injury to life, body or health, or to claims under the German Product Liability Act; the statutory limitation periods apply to these.
8.3. paywise does not monitor the limitation period (Verjährung) of the claim in question. Liability for damages resulting from the claim becoming time-barred is excluded unless it is based on intent or gross negligence on the part of paywise.
8.4. Should a case of liability nevertheless arise despite the agreed exclusion or limitation of liability, the maximum amount is limited to EUR 250,000.00 per case of liability, but not more than EUR 1,000,000.00 for all cases of liability per calendar year. This does not apply in the cases of unlimited liability under Section 8.1 sentence 1.
8.5. You shall indemnify paywise against any claims for avoidance under insolvency law asserted by an insolvency administrator, trustee, or other third party in connection with payments or other benefits that paywise has received, forwarded, or offset against claims for remuneration in the course of its activities on behalf of the client.
9.1. In the course of carrying out the assignment, paywise processes data in accordance with the requirements and provisions of the General Data Protection Regulation (GDPR).
9.2. Further information is provided in the paywise Privacy Policy at https://paywise.de/datenschutz/.
10.1. Orders that you place with paywise under these General Terms and Conditions are governed by the laws of the Federal Republic of Germany.
10.2. The place of jurisdiction for disputes arising from orders placed with paywise under these General Terms and Conditions is Munich, provided that you are a merchant (Kaufmann), a legal entity under public law or a special fund under public law.
10.3. The invalidity of individual provisions of this contract does not affect the validity of the remaining provisions, regardless of whether the provision becomes invalid at the time of contract conclusion or at a later date. Instead of the invalid provision, a legally permissible regulation shall be deemed agreed from the time of invalidity that comes closest in content to the purpose pursued by the invalid provision.
The English translation of these General Terms and Conditions is for information purposes only. In case of any conflicts, the German version shall prevail.
Munich, 21 September 2026